Das Herz
…sind in jedem RPG die Charaktere. Sind diese nicht sympathisch oder glaubwürdig, kann die Story noch so gut sein der entscheidende Funke will nicht überspringen (ich blicke in deine Richtung Final Fantasy 13). Dies ist bei Tales of the Abyss glücklicherweise nicht der Fall. Luke ist alles andere als ein typischer Held in weißer Rüstung der stehts löbliche Motive hat, im Gegenteil. Er ist ein motziger verzogener Jüngling, der außer seinem Training keinerlei Kampferfahrung mitbringt. Dies wird besonders deutlich, als es darum geht einen Menschen zu töten. Hierbei schreckt er (verständlicher Weise) zurück und selbst als es um sein Leben geht, hält er noch inne.

Auch Mieu, eine kleine weiß türkise … nennen wir es Beutelratte aus dem Stamm der .. Mieu sorgt regelmäßig für Lacher. Luke ist von Mieu überhaupt nicht begeistert und missbraucht das arme kleine Wesen ständig als Boxsack. Aber Mieu hat auch nützliche Seiten. Ähnlich wie in Tales of Symphonia, Lloyds Ring als tragbare Flamme fungiert hat, benutzt Ihr nun Mieu um Fackeln anzuzünden, oder Büsche niederzubrennen.
Technik
Fast schon Tradition (abgesehen von Nintendos lokalisiertem Tales of Symphonia) ist die Tatsache, dass Tales of Spiele im Westen nur ins Englische übersetzt werden. Sowohl die Synchronisation als auch Bildschirmtexte sind vollständig in englischer Sprache.
Grafisch haben sich die Tales of Studios nicht allzu angestrengt. Man darf Tales of the Abyss ruhig als einen einfachen Port des Playstation 2-Klassikers mit nachträglich hinzugefügtem 3D Modus bezeichnen .Mehr höheraufgelöste Texturen hätten dem Spiel sicher gut getan, alles in allem ist die Grafik jedoch akzeptabel. Erfreulich ist die Tatsache von minimierten Ladezeiten. Es sind nur noch 1-2 Sekunden die zwischen euch und einem Kampf stehen. Sehr erfreulich. Der 3D Modus fügt dem Spiel nicht mehr als eine gewisse räumliche Tiefe hinzu. In den Anime Zwischensequenzen wurde auf 3D verzichtet.
Musikalisch bieten sich von einfachen Liedern zum mitsummen auch großartige epische Stücke an, die das Geschehen wunderbar untermalen. Ein Kauf des Soundtracks sei hier einmal angepriesen denn dieser lohnt sich wirklich.
Über eine Spotpass Feature verfügt Tales of the Abyss sinnvoller Weise nicht.
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Fazit |
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Tals of the Abyss bekommt nicht nur aufgrund der fehlenden Konkurrenz eine uneingeschränkte Kaufempfehlung. Durch tolle Charaktere, eine spannende Story und der alles in allem sauberen Technik und Spielbarkeit erlebt ihr ein 30-60 Stunden Abenteuer, in dem es viel zu entdecken und erleben gibt.
Neben Tales of Symphonia und Vesperia sticht auch The Abyss aus der Massenware, die die Tales of Marke leider geworden ist heraus. Zugreifen, J-RPG Fans!
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