Immer feste druff!
Das Kampfsystem von Tenkaichi gestaltet sich eher simpel, als anspruchsvoll und ist im Ablauf sehr wiederholend. In den Kämpfen wechseln sich freie und Nahkampfphasen ab. In der freien Phase ist es möglich, sich in alle Richtungen zu bewegen, oder vielmehr zu fliegen und kann per X-Taste Energiekugeln auf seinen Gegner abschießen, die leichten Schaden anrichten. Einen Energiebalken existiert übrigens nicht, stattdessen wird von einer Zahl wie zum Beispiel 50.000 jeder erlittene Schaden subtrahiert und wenn die Null erreicht wird, ist der Kampf vorbei.
Stehen sich die Kontrahenten nahe, tritt der Nahkampf in Kraft, hier ähnelt das Geschehen schon eher einem typischen Prügelspiel, wenn auch nur für kurze Zeit. Die X-Taste ist eure Hauptschlagstaste, dazu gesellt sich noch die Y-Taste, mit der die Deckung eures Kontrahenten gebrochen werden kann. Gelingt es euch drei Schläge durchzubringen, entscheidet sich per 50/50 Chance, ob alles beim Alten bleibt, oder ihr euren Gegner durch die Luft schleudert. Letzteres ist sicherlich nett anzuschauen, aber nach mehreren Male Ansehen wirken diese Aktionen eher lächerlich. Sie entsprechen jedoch dem Stil der Serie.

Ansonsten könnt ihr noch mit der B-Taste blocken. Etwas Finesse erhält das Kampfsystem durch das Aufladen eurer körpereigenen Energie. Die ist dafür nötig, um die Möglichkeit zu haben, mächtigen Spezialattacken auszuweichen. Diese Attacken werden mit dem rechten Analogstick ausgeführt, zuvor müsst ihr jedoch auf eurer Ziel einige Schläge ausgeteilt haben, damit sich ein kreisrunder Balken füllt.
Was nicht wirklich gut von den Händen geht ist die Recovery-Aktion. Wenn ihr in eine Schlagkombo des Gegners geratet und im folgedessen durch die Luft für mehrere Sekunden geschleudert wird, ist es von Nöten wild auf die Aktionsknöpfe zu hämmern, damit ihr schneller aus dieser Klemme kommt. In der Praxis wollte das jedoch nicht so recht funktionieren.
Viel mehr gibt es nicht zu berichten, dem Kampfsystem fehlt es eindeutig an Tiefe. Natürlich will das Spiel kein Street Fighter sein, aber etwas mehr Komplexität sollte es schon bieten. Wenn außenstehende und Leute, die die Serie nicht kennen das Spiel sehen, dann beobachten sie Spielfiguren, die alle naselang durch die Gegend fliegen und sich einen Energiestrahl nach dem anderen auf den Hals jagen. Richtige Faust und Beinkämpfe finden jedoch nicht statt, die in der Serie jedoch durchaus reichlich enthalten sind. Am Kampfsystem lässt sich also einiges kritisieren, was aber wirklich schlimm ist, ist das sich jede Figur nahezu gleich spielt. Gleiche Bewegungsabläufe, ähnliche Aktionen, nur die Charakterspezifische Spezialattacken unterscheiden sich wirklich von einander. Schade, da das Kämpferfeld groß ist und sich zudem einige Recken freispielen lassen.

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Fazit |
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Das Resümee fällt wie so häufig bei solch einer Art von Spiel aus. Den Fans wurde ein nettes Paket geschnürt und dürften vor allem aufgrund der guten Präsentation zufrieden gestellt werden, auch wenn es das Xte DragonBall Z Prügelspiel ist. Aber da greifen anscheinend die gleichen Mechanismen, wie bei anderen Spiele- „Updates“ (Fifa, Pro Evo etc.) Alle anderen, selbst diejenigen die auf der Suche nach einem schnell erlernbaren Fighting Game sind, können DragonBall Z Ultimate Tenkaichi getrost links liegen lassen.
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| Keine Screenshots vorhanden |
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